Categorie archief: D-GemG

Mondstein aus dem Zillertal

Die alpinen Klüfte sind berühmt für ihren Mineralreichtum, darunter auch eine ganze Reihe von Kristallarten, die als Edelsteine Verwendung finden können. Ein bekanntes Beispiel sind alpine Kalifeldspäte, die als Adular bezeichnet werden. Es handelt sich hierbei um farblos-weißlichen Kalifeldspat, der in alpinen Klüften hydrothermal entstanden ist.
Ein bekanntes Vorkommen schöner und gut ausgebildeter Adularkristalle ist das Mörchnerkar im Zemmgrund der Zillertaler Alpen, Österreich. Klare Exemplare zeigen oft einen attraktiven Mondsteineffekt (Adularisieren).

 

 

TS Mondstein Mörchnerkar Zillertal M. Wild Fac. 356 121 ct

Mondsteine vom Mörchnerkar im Zillertal (Österreich).

(Sammlung Firma Werner Wild e.K., Idar-Oberstein. Foto: T. Stephan, DGemG)

 

 

Den vollständigen Artikel im PDF-Format finden Sie hier: Mondstein_aus_dem_Zillertal.pdf


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG-Information: Flussmittelsynthesen bei Korund

Eines der heute wichtigsten Verfahren zur Herstellung synthetischer Korunde ist das Flussmittelverfahren. Mit kommerzieller Bedeutung werden in diesem Verfahren seit 1958 synthetische Rubine in diesem Verfahren hergestellt. In der vorliegenden DGemG-Informationen soll das Herstellungsverfahren besprochen, sowie die Erkennungsmerkmale vorgestellt werden.

 

 

BH Korund Flux Chatham 2x rot Sammlung links094ct rechts095ct

Synthetische Rubine, hergestellt im Flussmittelverfahren.

 

 

Den vollständigen Artikel im PDF-Format finden Sie hier: Flussmittelsynthesen bei Korund


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

Blauer Kornerupin aus Tansania

Kornerupine besitzen zumeist eine grüne bis blaugrüne oder bräunlich-grüne bis grünlich-braune oder gelbbraune bis bräunlich-gelbe Farbe mit kräftigen Pleochroismus. Selten sind blaue Exemplare. Den Verfassern des Artikels lagen leuchtend blaue Exemplare vor, die im folgenden Artikel beschrieben werden.

 

 

TS blaue Kornerupine Tansania M.W. geschliffen 208 ct klein

Blaue Kornerupine aus Tansania.

(Sammlung Firma Werner Wild e.K., Idar-Oberstein. Foto: T. Stephan, DGemG)

 

 

Den vollständigen Artikel im PDF-Format finden Sie hier: Blauer_Kornerupin.pdf


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

Zweifarbiger Mikroklin aus Brasilien

Feldspäte sind im Allgemeinen für ihre besonderen optischen Effekte bekannt (Adularisieren, Labradorisieren, Aventurisieren), mehrfarbige Exemplare sind hingegen nicht sehr häufig zu beobachten.Feldspäte sind im Allgemeinen für ihre besonderen optischen Effekte bekannt (Adularisieren, Labradorisieren, Aventurisieren), mehrfarbige Exemplare sind hingegen nicht sehr häufig zu beobachten. Mit Herkunftsangabe Brasilien erhielten wir vor kurzem ein Paar Mikroklin-Cabochons, die eine deutliche Farbzonierung von weiß nach braun zeigten.

 

 

TS ggf. Amazonit M.Wild

Paar mehrfarbiger Mikroklin-Cabochons aus Brasilien (12,29 bzw. 12,87 ct). Sammlung Werner Wild e.K., Idar-Oberstein.

 

 

Zum vollständigen Artikel geht es hier: Zweifarbiger Mikroklin aus Brasilien.pdf


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG-Information: Raritäten bei Perlen und Perlmutt

Neben den klassischen perlenbildenden Meeresmuscheln Pinctada imbricata, Pinctada fucata, Pinctada margaritifera, Pinctada maxima und Pinctada mazatlanica sowie Pteria penguin und Pteria sterna gibt es eine Reihe mariner Muscheln (Bivalvia), Schnecken (Bauchfüßer = Gastropoden) und Kopffüßer (Cephalopoden), die Perlen bilden können. Diese sind jedoch sehr selten und besitzen in der Regel keinen Perlmutt-, sondern einen Porzellanglanz.

Ursächlich für den unterschiedlichen Glanz ist der unterschiedliche Aufbau des Perlmutts. Schalen und Perlen mit Perlmuttglanz besitzen einen lagigen Aufbau aus Aragonittäfelchen, die eine durchschnittliche Dicke von ca. 500 nm aufweisen. Bei den jeweiligen Perlen bzw. Zuchtperlen sind die Lagen konzentrisch angeordnet. Durch Beugungs- und Interferenzerscheinungen des Lichts an den Aragonitlagen entsteht der typische Glanz (Lüster).

Porzellanartige Schalen bzw. Perlen bestehen aus kreuzweise angeordneten Aragonitfaserbündeln (Hänni, 2009). Die abwechselnd angeordneten Bereiche feiner Fasern bzw. Leisten (Dicke ca. 500 nm) verursachen in vielen Fällen die typische Flammenstruktur. Hierbei handelt es sich um spindelförmige, z.T. fächer- bis federförmige hell/dunkel erscheinende Bereiche in mm-Größe. Hier gibt es die DGemG-Information im PDF-Format: Raritäten bei Perlen und Perlmutt.pdf

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Im obigen Bild: Clam-, Melo-, Cassis-, Conch-Perle


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG-Information: Turmaline aus dem Kongo

Seit etwa 20 Jahren werden im Osten der Demokratischen Republik Kongo Turmaline in Edelsteinqualität zumeist im Kleinbergbau gewonnen. Die aus der Nord-Kivu Provinz stammenden Elbaite besitzen zumeist durch Eisen verursachte grüne bis blaugrüne Farben.
Seit einiger Zeit liefern auch Vorkommen in der Süd-Kivu Provinz Turmaline in attraktiven Farben und Farbkombinationen. Neben grünen, roten und pinkfarbigen, z.T. pastellfarbenen Turmalinen kommen von dort auch seltene leuchtend orange- bis pinkorange- bzw. gelborangefarbige sowie mehrfarbige grün-blaue, grün-rote und grün-gelb-rote Exemplare.

 

 

Kongo Turmaline HC Arnoldi

Turmaline aus der Süd-Kivu Provinz, Kongo. Sammlung HC Arnoldi e.K.

 

 

In der vorliegenden DGemG-Informationen werden sowohl die Turmaline aus der Nord-Kivu sowie der Süd-Kivu Provinz vorgestellt und verglichen. Den vollständigen Artikel im PDF-Format finden Sie hier: DGemG-Information: Turmaline aus dem Kongo.pdf


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG-information: Glass-filled corundum

In the last years, the supply of treated rubies in the lower price range increased strongly. In their natural state, these stones are opaque to slightly translucent. During the treatment process, their fissures are filled with high-refractive glasses to improve the transparency distinctly. The weight of cut stones is usually between 2.5 to 20 carats, but also smaller and much bigger stones, with a weight of more than 100 carats, are offered.

Furthermore, coloured filler substances are used to produce red, blue, yellow, orange or green stones.

The identification of glass-filled corundum is an important part of week 5 of the DGemG-Gemmology Diploma Course, which starts on August 13, 2018. The following DGemG-information presents first information on technical details and identification of such material.

The full article can be downloaded here: DGemG-Information: Glass-filled-corundum.pdf

Glass filled corundum small

Picture above: Coloured glass fillings visible in the fissures in a corundum


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

Roter und grüner Quarz aus Tansania

Seit einiger Zeit werden rote und grüne Quarze im Handel angeboten, die aus einem Vorkommen im Norden Tansanias stammen. International wird das Material als „Cherry Quartz“ und „Emerald Quartz“ bezeichnet, mitunter auch als „Pink and Green Tanzurine Quartz“.

 

Hier können Sie den Artikel als PDF downloaden: Roter und grüner Quarz aus Tansania.pdf

RoterGrünerQuarzTansania klein

Im Bild: Kugelketten mit rotem und grünen Quarz aus Tansania

 


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG-Information: Korallen im Edelstein- und Schmuckhandel – Artenschutz und Handelsbeschränkungen

Eine immer wieder gestellte Frage im Themenbereich Koralle bezieht sich auf die aktuellen Bestimmungen des Artenschutzes und die damit verbundenen Handelsbeschränkungen.

Die vorliegende DGemG-Information fasst als „Leitfaden“ die aktuelle Situation und rechtlichen Grundlagen zusammen.

Hier gibt es den vollständigen Artikel im PDF-Format: DGemG-Information: Korallen_im_Edelsteinhandel.pdf

koralle titel

Coralliidae – Rote und pinkfarbene Korallen = Edelkorallen

Links: Corallium rubrum (Mittelmeer-Koralle)

Mitte/oben: Corallium japonicum (Japanische Koralle) – CITES WA III

Mitte/unten: Corallium elatius (Taiwan-Koralle) – CITES WA III

Rechts: Corallium secundum (Pazifik-Koralle/Midway-Koralle) – CITES WA III

 

 

Allgemeine Informationen und rechtliche Grundlagen finden sich bei:

http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Verbote-Beschraenkungen/Schutz-der-Tierwelt/Artenschutz/Allgemeine-Informationen/allgemeine-informationen.html

 


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

DGemG- and DSEF-Information: Clarity treatment of emeralds

The treatment of the clarity resp. transparency due to the filling of surface-opened fissures improves the appearance of a stone distinctly. Furthermore, the filling with polymers increases the stability.

One of the first descriptions of the use of oil as a filling material for fissures, especially for emeralds, was given by C. Plinius Secundus (55 AD) in his 37th book of natural history. Other historic information are the Papyrus Graecus Holminensis (400 AD), as well as Arabian writings from the 14th century. Since the 1980s artificial resins, which fill the fissures and – depending on the kind of application – could coat the stone too are used to impregnate emeralds. Oil, wax, soft resins and artificial resins are the common filler substances for the clarity treatment of emeralds today.

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In the picture above: Colombian Emerald (1.16ct.) before (left) and after (right) the clarity treatment

Content

1. Introduction: History of clarity enhancement of emeralds

2. Treatment process and filler substances

3. Identification

3.1. Residues of the filler substances

3.2. Flash-effect

3.3. Fluorescence

3.4. Spectroscopic methods

4. Duration of the fillers

5. Nomenclature

6. Literature

 

This DGEmG- and DSEF-Information supplies a comprehensive overview of the current processes and detection methods of this treatment. Here you find the whole article in PDF-format: DGemG- and DSEF- information: Clarity treatment of emeralds


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