DGemG-Information: Raritäten bei Perlen und Perlmutt

Neben den klassischen perlenbildenden Meeresmuscheln Pinctada imbricata, Pinctada fucata, Pinctada margaritifera, Pinctada maxima und Pinctada mazatlanica sowie Pteria penguin und Pteria sterna gibt es eine Reihe mariner Muscheln (Bivalvia), Schnecken (Bauchfüßer = Gastropoden) und Kopffüßer (Cephalopoden), die Perlen bilden können. Diese sind jedoch sehr selten und besitzen in der Regel keinen Perlmutt-, sondern einen Porzellanglanz.

Ursächlich für den unterschiedlichen Glanz ist der unterschiedliche Aufbau des Perlmutts. Schalen und Perlen mit Perlmuttglanz besitzen einen lagigen Aufbau aus Aragonittäfelchen, die eine durchschnittliche Dicke von ca. 500 nm aufweisen. Bei den jeweiligen Perlen bzw. Zuchtperlen sind die Lagen konzentrisch angeordnet. Durch Beugungs- und Interferenzerscheinungen des Lichts an den Aragonitlagen entsteht der typische Glanz (Lüster).

Porzellanartige Schalen bzw. Perlen bestehen aus kreuzweise angeordneten Aragonitfaserbündeln (Hänni, 2009). Die abwechselnd angeordneten Bereiche feiner Fasern bzw. Leisten (Dicke ca. 500 nm) verursachen in vielen Fällen die typische Flammenstruktur. Hierbei handelt es sich um spindelförmige, z.T. fächer- bis federförmige hell/dunkel erscheinende Bereiche in mm-Größe. Hier gibt es die DGemG-Information im PDF-Format: Raritäten bei Perlen und Perlmutt.pdf

andereperlen clammelocassis klein

Im obigen Bild: Clam-, Melo-, Cassis-, Conch-Perle


Bron: Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

Dit bericht werd geplaatst in D-GemG en getagged met op door .
ReneKervezee

Over ReneKervezee

Ik ben penningmeester van het gemmologisch gilde. In 2007 ben ik getrouwd met Anne Ruijgrok, onze dochters heten Daphne en Evelien. Mijn vader en ik zijn eigenaar van een juwelierszaak. Vroeger stond ik in de box voor de kluis nu ben ik goudsmid & juwelier.